Am nächsten Tag, besser gesagt am nächsten Abend, war ich mit einem der Deutschen unterwegs auf der Suche nach etwas zu Essen. Dafür mussten wir erst einmal den extrem steilen Berg unseres Campus besteigen und anschließend einen steilen Berg wieder hinunterlaufen, damit wir zu Straßen und Zivilisation finden.

Auf dem Weg fand ich das hier: DSC_0041[1] (wenn man bedenkt, dass in einigen Restaurants hier noch Hund gegessen wird … :’D Habe allerdings noch keines gesehen.)

Dann wurden ein wenig die Straßen erkundet:

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Läden mit creepy Figuren, die Werbung machen und Musik abspielen:

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Irgendwann hatten wir uns – auf gut Glück – für ein Restaurant entschieden, das von außen ganz interessant aussah. Ein BBQ-Restaurant, wo man an seinem eigenen Grill am Tisch grillen kann. Solche gibt es hier übrigens zuhauf.

Wir gingen hinein, bekamen direkt eine Karaffe mit Wasser und die Speisekarte. Lesen kann ich auf Koreanisch, sprechen auch ein wenig, allerdings kenne ich so viele Vokabeln noch nicht. Um welche Art Fleisch es handelt, konnte ich erkennen, auch ob Gemüse dabei war. Wieder – auf gut Glück – bestellte ich was zu Essen und zwei Bier (welches ganz okay geschmeckt hat).

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Zuerst bekamen wir einige Beilagen, einige Salate, darunter ein Nudelsalat (links unten), der fast geschmeckt hat wie unser deutscher Nudelsalat. Nudeln, Mais und Mayonaise. 😀 Auf dem Grill steht eine recht pikante Kimchi-Suppe und oben drüber ein kleiner Teller mit – dachten wir – Fisch. Allerdings nur eine Scheibe. Meine Begleitung schnitt dieses Ding mit der Schere in zwei Teile und warf es auf den Grill. Hungrig und voller Vorfreude warteten wir, bis dieses Ding gar wird. Als wir nach einer Weile nicht wirklich eine Veränderung bemerkten, probierte ich es einfach. Es ließ sich allerdings nicht wirklich etwas davon abbeißen. Mittlerweile hatte ich festgestellt, dass es kein Fisch war. Die Koreaner am Nebentisch haben uns ausgelacht und mit Händen und Füßen erklärt, dass das Fett zum Einschmieren des Grills war. So viel dazu. 😀

Mit der Zeit kamen immer mehr Beilagen. Dazu eine Art Pfannkuchen, der super lecker war.DSC_0046[1]

Zum Hauptgericht gehörte hauptsächlich: Schweineschwarte, die man sich grillen sollte. War ungewohnt, aber konnte man essen. Dazu gab es verschiedene Wurst und Pilze. Es war gewöhnungsbedürftig, aber wir wurden Satt. Alles in allem haben wir für zwei Personen für das Essen und für Bier umgerechnet etwa 15 Euro bezahlt, geht klar.

Dann ging es auf den Weg nach Hause. Im Supermarkt, der sich im Erdgeschoss unseres Wohnheims befindet, habe ich mir noch Nachtisch gegönnt:

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Bananenmilch – super lecker! Und ein Eis. Eine Schicht Erdbeereis, danach kommt eine Schicht knackige weiße Schokolade und innen war Erdbeereis mit Oreostückchen. Auch mega lecker. Generell habe ich mir vorgenommen alle Eissorten hier durchzuprobieren. 😀